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Dinkelvollkornpizza

 

Heute am Feiertag gabs für meine Brüder und mich Pizza. 
Ja, auch Diätologinnen essen Pizza :D
Ehrlich gesagt habe ich aber ein paar einfache Tricks angewendet um das Rezept in eine etwas gesündere Variante zu verwandeln.

Dafür habe ich die Hälfte des Mehls durch Dinkelvollkornmehl ersetzt, wodurch der Ballaststoffanteil erhöht wird.

Ballaststoffe kommen in der Schale des Getreidekorns vor und da  beim Vermahlen zu Vollkornmehl ja das ganze Korn vermahlen wird, sind im Endprodukt  mehr Ballaststoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe enthalten als im weißen Mehl. Bei diesem, wird nur das Innere Korn vermahlen und enthält daher weniger Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Ballaststoffe fördern unsere Verdauung und machen uns länger satt - das kommt besonders Jenen zu Gute kommt die ihr Gewicht in den Griff bekommen möchten.

 

Generell kann man bei ziemlich allen Teigen, sei es bei Palatschinken-, Flammkuchen- oder Kuchenteig mindestens die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen. Das bringt neben Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen auch mehr Geschmack in die Teige, da das volle Korn auch mehr Aromen mit sich bringt  als weißes Mehl.

 

Die Tomatensauce mache ich ganz schnell, ohne großen Aufwand - einfach die passierten Tomaten mit einer Knoblauchzehe, Basilikumblättern pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken - fertig.

 

Der Pizzateig und die Sauce bekommen also schon mal ein  "diätologisches OK" :D

Nun kommen wir zum Belag:

Hier kann man auch einiges an Fett und Kalorien sparen, wenn man sich für die richtigen Zutaten entscheidet.

Greift man zu mageren Schinken statt Salami, wählt fettärmere Käsesorten und belegt die Pizza generell mehr mit Gemüse, schmeckt dass hervorragend und man versorgt sich noch dazu mit wichtigen Vitaminen die im frischen Gemüse enthalten sind.

Für den extra sommerlichen Geschmack, kann die Pizza nach dem Backen auch noch mit frischen Rucola bestreut werden. Reicht man noch eine eine große Schüssel Salat dazu, hat mein ein perfektes Essen, welches den ein oder anderen sicherlich an den letzten Italienurlaub erinnern wird. Bei meinen Brüdern und mir war es zumindest so.

 

Ihr seht also, dass man Gerichte sehr einfach und mit wenig Aufwand "gesundheitlich" aufwerten kann und der Geschmack & Genuss trotzdem in vollem Ausmaß gegeben ist!

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!

 

 Wir haben unsere Pizzen heute mit Spinat aus dem Garten, Champignons, Zwiebel, Paprika, Oliven, Tomatensauce, Mozzarella und Feta (und mageren Schinken für die Jungs :P) belegt. Nach dem Backen kam dann noch eine Handvoll Rucola aus eigenem Anbau oben drauf.

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DINKELVOLLKORNPIZZA

 

 

 

Portionen:        4 mittelgroße Pizzen

Kategorie:        Vollkorn, international

Zeitaufwand: 25 Minuten Zubereitung + 1h Wartezeit + 15 min im Backofen

 

 

 Zutaten:

           250 g Dinkelvollkornmehl

250 g Dinkelweißmehl

1 Pkg. Trockengerm

1 TL  Honig

1 TL Salz

2 EL Öl (Olivenöl, Rapsöl…)

350 ml warmes Wasser

 

200 ml passierte Tomaten

1 Knoblauchzehe

1 kleine Handvoll frische Basilikumblätter
 (alternativ ein TL  getrocknetes Basilikum)

Salz, Pfeffer

 

Belag nach Belieben:

Champignons, Paprika, Schinken, Oliven, Thunfisch, Mozzarella, Schafkäse, Spinat, Rucola

Der Auswahl an Gemüsesorten sind keine Grenzen gesetzt.

 

Zubereitung:

 1.      Für den Teig die Mehle mit Trockengerm, Honig, Salz und Öl in eine Schüssel geben und das lauwarme Wasser zugeben.

2.     Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Das kann man entweder mit den Händen auf einer Arbeitsfläche machen oder der
  Küchenmaschine überlassen.

3.     Den Teig mit Mehl bestäuben und in der Schüssel ca. 1 h gehen lassen.

4.     In der Zwischenzeit die passierten Tomaten mit der Knoblauchzehe und den Basilikumblättern pürieren und mit Salz und Pfeffer
  abschmecken.

5.     Die beliebigen Zutaten für den Belag können bereits vorbereitet werden. z.B.: Champignons in Scheiben schneiden, Paprika
  putzen und in Streifen schneiden, Schinkel würfelig schneiden, Spinat vorbereiten (siehe Tipp unten) usw.

6.     Den Backofen auf 250°C Heißluft vorheizen.

7.     Ist der Teig um ca. das Doppelte aufgegangen, diesen auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und in vier Teile teilen.

8.     Die Teile nochmals kurz durchkneten und anschließend mit dem Nudelholz zu runden Pizzen ausrollen. Dabei immer darauf
  achten, dass die Arbeitsfläche gut mit Mehl bestaubt ist, damit der Teig nicht anklebt.

9.     Die Pizzen auf  mit Backpapier belegte Bleche geben und mit der Tomatensauce bestreichen sowie mit den beliebigen Zutaten
  belegen.

11.   Im Backrohr ca. 15-20 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und knusprig ist.

TIPPS:

*   Die Kombination Spinat und Feta (Schafkäse) ist mein Favorit und eine gute Abwechslung zur „normalen“ Pizza.

     Wird frischer Spinat verwendet, in einem  Topf 2 EL Wasser erhitzen, Spinatblätter zugeben und zusammenfallen lassen und dann       vor dem Belegen etwas ausdrücken damit er nicht zu feucht ist. Bei der Verwendung von tiefgekühlten Spinat, diesen auftauen                lassen und ebenfalls vor dem Belegen ausdrücken. (Zwiebel- und Knoblauchscheiben passen auch gut zu dieser Kombination.)

 

*   Der Pizzateig kann auch super schon am Vorabend zubereitet werden und dann über Nacht im Kühlschrank zugedeckt gelagert             werden. Einfach eine halbe Stunde vor dem Kochbeginn aus dem Kühlschrank nehmen und dann ganz normal weiter verarbeiten         (ausrollen, belegen, backen)

 

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