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Kurkuma-Vollkornweckerl

Österreichische Backtradition trifft Orient. Als leidenschaftliche "Brotbäckerin" probiere liebend gerne neue Rezepte. Eigentlich wollte ich ganz "normale" Vollkornweckerl zu backen, aber wie das häufig so ist bei mir, hat wieder mal die Neugierde oder besser gesagt  die Experimentierfreudigkeit Überhand genommen. So kam ich auf die Idee, das normale Rezept etwas abzuwandeln und als wahrer Fan der orientalischen Küche, hab ich etwas Kurkuma in den Brotteig gemischt. Und siehe dar, das Ergebnis ist wahrlich (farben-)prächtig. Durch den Kurkuma strahlen die Weckerl förmlich und auch in Sachen Geschmack sind sie top. Kurkuma ist zudem ein echtes "Super-Gewürz". Kurkuma ist eine Wurzel und stammt ursprünglich aus Indien. Die gesundheitlichen Eigenschaften lassen sich auf den Inhaltsstoff  "Curcumin" zurückführen.Dieses  ist unter anderem antioxidativ, entzündungshemmend und  wirkt sich positiv auf die Verdauung aus. Außerdem ist Kurkuma der Hauptbestandteil von Curry (was an der Farbe erkennbar ist). Die Vollkornweckerl sind ein wahrer Hingucker und bringen Abwechslung in die traditionelle österreichische Brotkiste.

 

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 KURKUMA-VOLLKORNWECKERL

Zutaten:

300 g Dinkelvollkornmehl

200 g Dinkelweißmehl

1 Pkg Trockengerm

1 TL Salz

2 TL Kurkuma gemahlen

1 EL Brotgewürz

3 EL  Rapsöl

250 ml warmes Wasser

Körner, Samen, etc zum Bestreuen.

 

Zubereitung:

  1. In einer Schüssel alle Zutaten entweder mit der Küchenmaschine, den Knethaken oder den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
  2. Den Teig mit wenig Öl (1/2 EL) bestreichen, um Ihn vor dem Austrocknen zu bewahren. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.
  3. Danach den Teig in 10 gleich große Stücke teilen.
  4. Jedes Teigstück auf der Arbeitsfläche „schleifen“  -  dabei legt man die Hand locker auf ein Teigstück – die Fingerspitzen berühren die Arbeitsfläche und es werden kreisende Bewegungen mit der Hand gemacht  – der Teigling wird dabei mitgerissen und zu einem Ball geschliffen. Es sollte nicht zu viel Mehl auf dem Teigstück sein, da ansonsten das Schleifen nicht richtig funktioniert – auch zu wenig hindert an der richtigen Ausführung. Hat man ein paar Teigstücke geschliffen, bekommt man aber schnell ein Gefühl dafür. Die geschliffenen Teigstücke werden dann auf der Arbeitsfläche mit ausreichend Abstand voneinander platziert und mit einem Geschirrtuch abgedeckt und 15 Minuten ruhen gelassen.
  5. In der Zwischenzeit kann der Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.
  6. Nun werden die Teigstücke geformt – entweder zu Semmeln, Kipferl, Stangerl, Brezeln oder Flesserl – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ich habe sie rund geformt und dann mit dem Apfelspalter ein Muster auf jedes Weckerl gedrückt.
  7. Die fertig geformten Teiglinge werden mit Wasser bestrichen und dann nach Belieben  mit Sesam, Leinsamen, Kürbiskernen etc. bestreut.
  8.  Auf mittlerer Schiene werden die Weckerl ca. 15 Minuten gebacken.