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Steckrübenpüree mit gebratenem Lachs und Pak Choi

 Steckrüben sind ein doch sehr unbekanntes Gemüse. Man findet sie selten im Supermarkt bzw. bekommt sie fast ausschließlich am Markt zu kaufen. Bei der Steckrübe handelt es sich um ein typisches Wintergemüse, dessen Saison von September bis in den Frühling hineinreicht. Während des Ersten Weltkrieges und auch nach dem Zweiten Weltkrieg war dieses billig erhältliche Wurzelgemüse sehr präsent und wurde aufgrund der Nahrungsknappheit zu einem der Grundnahrungsmittel. Angefangen von Steckrübensuppe bis hin zu Steckrübenmarmelade fand sie überall Verwendung.

 

Die Knollen sind rundlich, oval, das Fruchtfleisch ist weiß und die Schale eher dick und lilafarben. Vor der Zubereitung sollte die Schale entfernt werden.

 

Die Steckrübe eignet sich gut als Zutat für Eintöpfe aber auch in Currys findet sie Verwendung und auch im Salat kann sie roh verzehrt werden. Ich habe Steckrübenpüree ausprobiert, das echt sehr gut geworden ist. Also an alle, die diese Rübe mal auf dem Markt oder sonst wo finden: Unbedingt mitnehmen und verkochen - ist doch interessant mit neuen, unbekannten Gemüsesorten zu experimentieren oder bin ich mit dieser Einstellung alleine? 

 

Bei mir gabs zum Steckrübenpüree noch kurz gebratenen Lachs und gebratenen Pack Choi aus dem Garten - ein schnelles Abendessen mit einer fast vergessenen Gemüsesorte.

Steckrübenpüree kann auch anstelle von Kartoffelpüree verwendet werden - die Konsistenz und der Geschmack sind vergleichbar.
Viel Spaß beim Ausprobieren wünsche ich euch!

 

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 STECKRÜBENPÜREE

 

Zutaten (4 Portionen):

1 große Steckrübe (ca. 800g)

2 mittelgroße Kartoffeln

½ Zwiebel

2 TL Rapsöl

250 ml Wasser

200 ml Milch

Salz, Pfeffer

 Muskatnuss

Petersilie gehackt (frisch/tiefgekühlt)

 

Zubereitung:

  1. Zwiebel schälen und würfelig schneiden.
  2. Steckrübe und Kartoffeln schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
  4. Steckrüben- und Kartoffelwürfel zugeben und kurz mitbraten.
  5. Mit dem Wasser aufgießen, Deckel darauf setzen und ca. 10-15 Minuten dünsten bis die Gemüsewürfel weich sind.
  6. Nun die Milch zugeben. Das Ganze nochmal aufkochen lassen, kurz köcheln lassen und dann pürieren.
  7. Wer mag kann es ganz fein pürieren oder so, dass noch ein paar bissfeste Stücke vorhanden bleiben.
  8. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Petersilie würzen.

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