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Grießnockerlvariationen

 Grießnockerl sind neben Frittaten oder Leberknödel wahrscheinlich eine der beliebtesten Suppeneinlagen der Österreicher. 

Sie sind auf der Speisekarte von fast jedem Wirtshaus zu finden und gehören zu den Klassikern der österreichischen Hausmannskost. 

 

Die Originalversion dieser Suppeneinlage kennen vermutlich die Meisten, also habe ich mir etwas Spezielleres überlegt. Und zwar hab ich die kleinen Nockerl geschmacklich und farblich etwas abgewandelt. Auch der Teig ist etwas anders als das Orginalrezept, da ich sie nicht wie üblich aus Butter, Ei und Grieß zubereitet habe, sondern eine Variante mit Milch und Dinkelgrieß (und  etwas Butter) versucht habe. 

 

Für die Farben und die Geschmacksrichtungen habe ich Tomatenmark und Pesto verwendet, was wirklich herrlich schmeckte.

Eine wirklich herrvorrgende Abwandlung der österreichischen Küche mit etwas neuem "Touch". 

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GRIESSNOCKERLVARIATIONEN

 

 Zutaten (8 Portionen)

150 ml Milch

150 ml Wasser

70 g Butter

160 g Dinkelgrieß

2 Eier

Salz

Muskatnuss

 

2 EL Milch

2 TL Tomatenmark

2 TL grünes Pesto (z.B.: Spinat, Basilikum etc.)

 

Für die Gemüsesuppe

Wurzelgemüse nach Wahl z.B.:  Karotten, Pastinaken, Sellerieknolle

1 kleine Zwiebel

1 EL Rapsöl

Gemüsebrühe

Lorbeerblätter

Wacholderbeeren

Petersilie frisch gehackt/tiefgekühlt

Zubereitung:

  1. Milch, Wasser, Butter, Salz und Muskatnuss in einem Topfen geben und aufkochen lassen.
  2. Den Dinkelgrieß mit einem Schneebesen unterrühren und kurz aufkochen lassen – dabei ständig umrühren, bis die Masse eindickt.
  3. Die Masse in eine Rührschüssel füllen und kurz überkühlen lassen.
  4. Mit dem Handmixer die beiden Eier nach und nach einrühren.
  5. Die Masse nun in drei gleich große Teile teilen. Einen davon für die grünen Nockerl mit 2-3 TL Pesto verrühren Für die roten Grießnockerl einen Teil mit 2 TL Tomatenmark verrühren. Der Rest bleibt so wie er ist.  Die verschiedenen Teige nun ca. 15 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
  6. In der Zwischenzeit die Gemüsesuppe zubereiten. Dafür die Zwiebel und das Wurzelgemüse schälen und alles in kleine Würfel schneiden.
  7. In einem Topf 1 EL Rapsöl erhitzen und das Gemüse darin zusammen mit den Lorbeerblättern und Wacholderbeeren einige Minuten anrösten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.
  8. Zum Formen der Grießnockerl, zwei Teelöffel mit Wasser befeuchten und Nockerl formen. Zwischendurch die Löfferl immer wieder befeuchten – so lassen sich die Nockerl besser formen.
  9. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, die Nockerl zugeben und die Temperatur so reduzieren, dass das Wasser nicht kocht sondern nur leicht siedet. Die Nockerl sollten nicht in sprudelnd-kochendem Wasser gekocht werden – da sie sonst zerfallen können.
  10. Nach ca. 15 Minuten ein „Testnockerl“ entnehmen und halbieren – es sollte weich sein und evtl. noch einen bissfesten Kern haben. 

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