Rhabarbersirup

Rhabarber, Rhabarber. Alles dreht sich zurzeit um diesen Frühlingsboten. Diese Woche gabs ja bereits ein Rezept für einen Topfen-Rhabarberkuchen von mir. Nun habe ich ein weiteres Rezept mit diesem tollen Frühlingsgemüse. Ja genau, richtig gelesen, beim Rhabarber handelt es sich nicht um Obst, sondern botanisch gesehen, um ein Stielgemüse. Meist werden aber süße Leckerein aus den roten Stangen gezaubert, so auch bei mir heute, in Form eines fruchtigen Sirups.

Süße Getränke würde ich als Diätologin nicht als Alltagsgetränk empfehlen, da man dadurch bereits große Mengen Zucker aufnimmt. Besonders Kinder mögen süße Getränke, sollten diese aber auch nur in Maßen genießen. Die großen Mengen an Zucker wirken sich ungünstig auf ein gesundes Körpergewicht aus und auch Karies ist eine negative Folgeerscheinung von zu großen Zuckermengen.

 

Sirupe können aber eine willkommene und besonders im Sommer, erfrischende Abwechslung sein. Werden sie ab und an getrunken spricht nichts gegen ein Gläschen selbstgemachten Sirup, wenn man bedenkt, dass diese immer etwas Besonderes bleiben sollten.

 

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RHABARBERSIRUP

Zutaten (1,5 Liter)

1000 g Rhabarber

Saft von 2 Zitronen oder 1 TL Zitronensäurepulver

600 g Zucker

1500 ml Wasser

 

Zubereitung:

  1. Rhabarber waschen und schälen und in ca. 2 cm breite Stücke schneiden.
  2. Rhabarber mit Zucker und Zitronensaft/Zitronensäure in einen großen Topf geben, gut vermischen und 30 Minuten ziehen lassen.
  3. Wasser zugeben, aufkochen lassen und ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Nun den Sud über ein Sieb abgießen und in eine Schüssel oder einen Topf auffangen.
  5. Die Rhabarberreste im Sieb mit einem Löffel ausdrücken, bzw. noch leicht durch das Sieb drücken. (Diese Reste können als Mus für die Zugabe zu Joghurt, Topfen etc. weiter verwendet werden.)
  6. Den aufgefangen Saft nochmals aufkochen lassen und dann heiß in ausgekochte Flaschen füllen. Gleich verschießen und die Flaschen auf den Kopf stellen – auskühlen lassen.

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