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Weißkrautstrudel

 Österreich ist bekannt für die Strudelküche. Angefangen von Apfelstrudel bis hin zu Topfenstrudel gibt es zahlreiche süße Variationen. Aber auch pikant gefüllt, ist der Strudel ein Genuss und noch dazu einfach und schnell zubereitet. Gemüsestrudel bieten eine gute Möglichkeit, Gemüsereste zu verwerten oder einfach mal etwas Neues mit verschiedenen Gemüsesorten auszuprobieren. Heute habe ich ein wirklich gutes Krautstrudel-Rezept für euch. Gerade jetzt, wo Wintergemüse in großen Mengen erhältlich ist, lohnt es sich mit diesen Sorten kreativ zu sein. Weißkraut liefert nicht nur wichtige Nährstoffe sondern ist auch im Strudel ein Genuss. Die Kombination mit Tofu bringt noch mehr Geschmack rein und liefert zudem noch Eiweiß. Wer neugierig geworden ist,  was man mit Strudel alles noch so zaubern kann, findet vielleicht auch an dem Rezept "Blaukrautstrudel" gefallen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 WEISSKRAUTSTRUDEL MIT TOFU

Zutaten (ca. 4 Portionen)

STRUDELTEIG

150 g Dinkelweißmehl

1 EL Rapsöl

75 ml warmes Wasser

¼ TL Salz

 

500-600 g Weißkraut

1 kleine rote Zwiebel

1 EL Rapsöl

1 EL Zucker

100 g Räuchertofu

100 ml Weißwein

100 ml Wasser

1 TL Kümmel

2 TL Majoran

Salz, Pfeffer

 

DIP:

4 EL Naturjoghurt

2 EL Ajvar (südosteuropäische Paprikasauce)

1 TL Tomatenmark

Salz, Pfeffer

Paprikapulver

 

 Zubereitung:

  1. Für den Strudelteig, Mehl, Öl, Salz und Wasser in eine Schüssel geben und vermengen. Anschließend mit den Händen einen glatten Teig herstellen, eine Kugel formen und diese mit etwas Öl bepinseln und zugedeckt ca. 30 Minuten rasten lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten: Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneien. Weißkraut in dünne Streifen hobeln (am Besten mit der Gemüsehobel). In einer beschichteten Pfanne 1 EL Rapsöl erhitzen und die Zwiebeln darin ca. 5 Minuten anbraten. Zucker zugeben und unter Rühren karamellisieren lassen. Mit dem Weißwein ablöschen und das gehobelte Kraut zugeben. Kümmel und Majoran zugeben und mit 100 ml Wasser aufgießen. Alles gut durchmischen und zugedeckt ca. 10 Minuten dünsten. Den würfelig geschnittenen Tofu zugeben und nochmals 10 Minuten dünsten. Anschließend das Ganze etwas abkühlen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Dip, Joghurt, Ajvar, Tomatenmark, Paprikapulver, Salz und Pfeffer verrühren.
  4. Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  5. Den Strudelteig auf einem mit Mehl bestaubten Strudeltuch dünn und möglichst rechteckig ausrollen und anschließend mit den Händen dünn ausziehen – dabei darauf achten, dass er nicht zu dünn wird und reißt.
  6. Die Krautfülle auf den unteren 2/3 des Strudelteigs verteilen, links und rechts die Ränder einschlagen und den Strudel mit Hilfe des Strudeltuches von unten nach oben vorsichtig einrollen.
  7. Den Strudel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit etwas Öl bepinseln. Tipp: für eine schöne gelbe Farbe, etwas Kurkumapulver mit dem Öl vermischen. Den Krautstrudel im Ofen ca. 25-30 Minuten backen und anschließend mit Dip und Salat servieren. 
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Kommentare: 2
  • #1

    Luise (Mittwoch, 13 Januar 2021 00:14)

    Hallo Karin! Funktioniert Strudelteig machen also doch mit Dinkelmehl!? Hab Mal gehört, dass es mit Dinkel nicht ginge, weil er sich dann nicht ausziehen lässt!?
    Glaubst du der Teig funktioniert auch mit Hafer oder Buchweizenmehl? (Vertrage leider weder Weizen noch Dinkel.)

    PS: Der Link oben führt zu Blaukrautfleckerl.
    Lg

  • #2

    Katrin (Mittwoch, 13 Januar 2021 08:58)

    Hallo Luise,
    "normales" Dinkelweißmehl funktioniert bei mir immer ganz gut. Vollkornmehl jedoch ist schwieriger beim Ausziehen.

    Mit diesen Mehlsorten habe ich bisher noch keinen Strudel gemacht aber ich würde es an deiner Stelle einfach probieren und evtl. nur vorsichtig dünn ausrollen und nicht zu viel ausziehen :)

    Danke für den Hinweise :)

    Lg
    Katrin