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Maggikrautpesto

Maggikraut oder auch Liebstöckel genannt, ist ein heimisches Kraut, dass meist als Zutat von Suppen verwendet wird. Der Geschmack ist sehr intensiv und unverwechselbar. Suppen verleiht es ein herrliches Aroma und zu Wurzelgemüse harmoniert es wunderbar. Ich liebe es auf jeden Fall, daher habe ich heuer auch etwas mehr damit ausprobiert und so ist u.a. dieses leckere Maggikrautpesto entstanden. Genau genommen ist es eigentlich eine Maggikrautpaste, da ich nur die Blätter mit Salz und Öl konserviert habe, da durch die sofortige Zugabe weiterer Zutaten wie Parmesan und Nüsse/Körner das Pesto nicht so lange haltbar ist.

Das Paste kann aber super als Grundlage für Pestos verwendet werden, dafür einfach noch geriebenen Parmesan und ggf. gemahlene Nüsse oder Samen (Walnüsse, Pinienkerne, Sonnenblumenkerne etc.) untermischen. Würde man diese Zutaten gleich dazugeben, wäre das Pesto nicht lange haltbar. So wie im Rezept beschrieben (ohne Nüsse/Parmesan) ist es über ein Jahr haltbar.

 

Zutaten

100 g Maggikraut

1 Knoblauchzehe

1 TL Salz

200 ml Olivenöl

 

Zubereitung:

  1. Maggikraut waschen, die Blätter abzupfen und grob hacken.
  2. Knoblauchzehe schälen und hacken
  3. Alles zusammen in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab fein pürieren.
  4. In sterilisierte * Gläser füllen und mit 1 TL Olivenöl bedecken und verschließen.
  5. Beim Einfüllen darauf achten, dass der Rand sauber ist.

 

              

* Dafür die Gläser und Deckel entweder in einem großen Topf mit kochendem Wasser ein paar Minuten auskochen oder auf ein Backblech stellen – Gläser und Deckel nebeneinander legen – und bei 100°C ca. 10 Minuten im Ofen lassen.

 

 

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