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Oma's Jourgebäck

Als Jourgebäck werden kleine Gebäckstücke bezeichnet, die sich besonders gut als Fingerfood oder Partysnack eignen. Das Rezept stammt von meiner Oma, die diese Weckerl für Besuch und kleine Feierlichkeiten gezaubert hat. Schon als Kind habe ich sie geliebt und vor kurzem erst wieder das Rezept in ihrem selbstgeschriebenen Kochbuch entdeckt und natürlich sofort nachgebacken.

Ich find sie wirklich super gut und hab auch gleich mehr gemacht, so dass ich sie einfrieren und immer wieder bei Bedarf auftauen kann. 

Viel Spaß beim Nachbacken. 

 

 

Zutaten ( ca. 28 Stück)

700 g Weizenmehl

300 g Weizenvollkornmehl

2 Pkg. Trockengerm

1 EL Zucker

2 gestrichene EL Salz

1 EL Kümmel grob gemörsert

120 g Butter

250 ml Milch

250 ml lauwarmes Wasser

 

Zubereitung:

  1. Milch und gewürfelte Butter erwärmen und mit den anderen Zutaten mind. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten (entweder mit den Knethaken des Handmixers oder der Küchenmaschine).
  2. Den Teig mit etwas Öl bestreichen, mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. eine Stunde rasten lassen.
  3. Den Teig anschließend kurz zusammenfalten und in ca. 28 Stücke zu jeweils 65 g teilen.
  4. Die Teigstücke schleifen  1, mit Mehl bestauben und ca. 15 Minuten zugedeckt auf der Arbeitsfläche rasten lassen. Anschließend Semmeln, Mohnflesserl, Salzstangerl etc. formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, nochmals 20 min. rasten lassen, mit Milch bestreichen und anschließend im Ofen bei 220°C unter Dampf 2 ca. 12 Minuten backen.
  5. Wer mag kann die Gebäckstücke auch noch mit Körnern und Samen oder groben Meersalz bestreuen.

 

 

 

 

 

1    Dabei wird die Hand locker auf ein Teigstück gelegt – die Fingerspitzen berühren die Arbeitsfläche und es werden kreisende Bewegungen mit der Hand gemacht  – der Teigling wird dabei mitgerissen und zu einem Ball geschliffen. Es sollte nicht zu viel Mehl auf dem Teigstück sein, da ansonsten das Schleifen nicht richtig funktioniert – auch zu wenig hindert an der richtigen Ausführung. Die geschliffenen Teigstücke werden dann auf der Arbeitsfläche mit ausreichend Abstand voneinander platziert und mit einem Geschirrtuch abgedeckt

 

 In eine ofenfeste Form werden Schrauben gegeben, das Gefäß auf den Boden des Backofens gesetzt und mit aufgeheizt. Werden die Bleche mit den Gebäckstücken in den Ofen geschoben, wird ein kleines Glas Wasser in das Gefäß zu den Schrauben geschüttet und die Ofentür gleich wieder zugemacht.

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