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Schupfnudel-Krautpfanne

Schupfnudeln oder auch Fingernudeln genannt, sind ein Gericht aus Kartoffelteig, das gerne in der süddeutschen und auch österreichischen Küche zubereitet wird. Hierzulande kennt man sie z.B. auch als süße Variation in Form von Mohnnudeln. Regional gibt es unterschiedliche Rezepturen und Abwandlungen. Im heutigen Rezept kombinieren wir die knusprig gebratenen Schupfnudeln mit einer würzigen Krautpfanne - ein schmackhaftes,  regionales und wärmendes Wintergericht.

Zutaten (4Personen)

500 g Erdäpfel

1 Dotter

45 g Butter, zimmerwarm

1 Prise Salz

25 g Grieß

50 g Dinkel- oder Weizenmehl

 

800 g Weißkraut

200 g Karotten

300 g Zwiebel

Rapsöl

2 TL Kümmel

5 Lorbeerblätter

8 Wacholderbeeren

 

 Zubereitung:

  1. Für die Schupfnudeln die Erdäpfel dämpfen, schälen und noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken und kurz überkühlen lassen. Mehl, Grieß, Butter, Salz und Dotter zugeben und alles zu einem kompakten, glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig in zwei Teile teilen und jeweils zu einer ca. 2-3 cm dicken Rolle formen. Davon 1 cm breite Stücke abschneiden und diese zwischen den Händen oder auf der Arbeitsfläche zu länglichen Schupfnudeln formen.
  3. Das Kraut hobeln, die Karotten raspeln und die Zwiebel in Würfel schneiden. In einer Pfanne die Zwiebelwürfel in Öl hellbraun braten. Das Kraut, die Karotten und die Gewürze zugeben und ca. 10 min braten – das Kraut darf ruhig etwas Farbe annehmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Während das Kraut angebraten wird, die Schupfnudeln kochen – ca. 5 min, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schaumlöffel die Schupfnudeln herausholen und in einer zusätzlichen Pfanne in 2 EL Rapsöl von beiden Seiten goldbraun backen und anschließend unter das Kraut mischen. 

 

 

 

 

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